STE...das leidige Thema

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    • STE...das leidige Thema

      Hallo Zusammen,

      angestoßen vom vorherigen Thread (Benchmarking StE) wollte ich mal in die Runde fragen, wie sich das so bei Euch mit den StE verhält. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass bei uns alles mit der StE steht und fällt. (Ich muss dazu sagen, dass bei uns ein Neubau vor der Tür steht :/ ) Leider ist die StE nach wie vor für alle Planer und verantwortlichen Personen das Maß der Dinge und wird immer wieder zum Vergleich herangezogen. Ich will mich jetzt gar nicht darüber auslassen wie Käse das ist...zumal ein Raummaß nichts anderes aussagt als eben ein Raummaß... ;) und Äpfel und Birnen zwar Obst sind aber dennoch nicht das Gleiche...
      Mittlerweile sind wir dazu hergegangen unsere "eigenen StE" zu definieren. Was ist denn zum Beispiel mit den MP die nur gereinigt und desinfiziert werden? Das ist ein nicht unerheblicher Teil unserer Arbeit, der komplett hinten runter fällt, wenn ich nur meine Einheiten angebe, die ich sterilisiert habe. Irgendwie ist das ganze zu einem so leidigen Thema geworden, dass es mich fast <X . Wenn man nicht anfängt kreativ zu werden wird man an völlig unsinnigen Zahlen gemessen und darf das ganze schlussendlich ausbaden...vor allem personell. Ich habe angefangen meine "Desinfektionseinheiten" in diese Zahlen mit einfließen zu lassen und es ist mir langsam echt egal, dass die Planer die Zahlen in Frage stellen...Das Controlling hat bisher auch immer nach den StE gefragt aber nie etwas dazu gesagt...ja klar, die haben ja auch keine Ahnung und müssen ihren Job tun. Wie macht ihr das mit den StE? Interessieren die bei euch oder erhebt ihr andere Leistungszahlen? Würde mich mal so interessieren... :)
    • Hallo annem,

      setzt du noch kein PC Programm in der AEMP ein?

      Mit unserem Programm, das den ganzen Aufbereitungsprozess begleitet und dokumentiert, kann ich relevante Zahlen herausziehen.

      Das bedeutet ich kann täglich, monatlich oder jährlich die produzierten StE sowie gepackte Sets oder eben das viel wichtigere Argument die produzierten Artikel dokumentieren.

      Hierbei zeigt sich sehr häufig das StE und Artikel sehr schwanken, soll bedeuten wenn wir in einem Monat weniger StE produzierten, wir jedoch mehr Artikel kontrolliert und produziert haben.

      Es ist gerade bei einem Neubau wichtig, dass die Anfallenden aufzubereitende Produkte tatsächlich wenigstens einigermaßen berechnet werden.

      Es besteht zweifellos ein großer voluminöser Unterschied ob ihr einfache Instrumente oder MIC Instrumente aufbereitet.

      Und das geht überhaupt nicht mit einer Berechnung nach StE.

      In einer StE kann 1 Instrument liegen oder auch 200.

      Der Unterschied zeigt sich schon zeitlich bei der Kontrolle eines jeden Medizinproduktes.

      Mach folgendes, nimm ein volles kleines Set etwa eine viertel StE und eine ganze StE mit wenigen Instrumenten und stelle dies deiner Geschäftsführung auf den Tisch und frage den
      Verantwortlichen ob er einen Unterschied feststellt.

      Normalerweise müsste jetzt Kognitiv ein umdenken einsetzen.

      MFG
      THI
    • Hallo THI,

      ja klar haben wir ein Dokusystem im Einsatz und aus dem ziehe ich auch alle meine Zahlen. Das gibt mir aber auch die Möglichkeit, alles, was ich vorher erwähnte, in bestimmte Berechnungen mit einfließen zu lassen. Und genau darum geht's mir...wie will man denn eine Größenordnung ermitteln, wenn man eine StE Plattenbiegeinstrument (1 Gerät in einer tatsächlichen StE) mit einer StE MIC-Instrumentarium (auch eine tatsächliche StE) vergleicht...diese nimmt ja schon fast eine ganze Reinigungscharge in Anspruch, während mein Plattenbbiegegerät nur einen Platz belegt...Fragen über Fragen...das will leider eben keiner hören...und dennoch spielt es doch eine Rolle für Kapazitätsplanung. Naja, den Vergleich mit diesen StE bringe ich in meiner Argumentation auch...aber da nur Schulterzucken. Bisher habe ich dann nur gehört, dass alles "Steris" (schon bei dieser Bezeichnung geht mir der Hut hoch...) die von diesem Planer geplant wurden wunderbar funktionieren würden...ich habe darauf bestanden mir so eine Abteilung anzuschauen...ich bin gespannt....
    • Hallo annem,

      ja denn Spruch, kenne ich zur genüge.
      Das ist schon ein REIZ - Satz.

      Wenn wir so gebaut hätten wie die Fachplaner das geplant hatten würden wir jetzt schon die Anfallenden Mengen nicht schaffen.

      Fachplaner sind meistens Theoretiker, die berechnen alles am PC, da kann man nur sagen PC (Papier) ist geduldig.

      Es ist sehr schwer das Volumen zu errechnen, was du an Equipment in Zukunft benötigst.

      Bei uns hat sich das bei den MIC-Eingriffen bemerkbar gemacht, ein paar Instrumente mehr auf einem MIC-Set und schon ist der MIC Wagen nicht mehr mit zwei MIC Sets zu fahren sondern nur noch eine Charge pro Set, weil nicht mehr darauf passt.

      Was kommt in Zukunft noch dazu?

      Die neuen Unfallchirurgischen Kleinfragment Sets haben mittlerweile so viele Durchbohrte und zerlegbare Instrumente, dass ein MIC-Wagen nötig ist, das war vor ein paar Jahren noch nicht so.

      MFG

      THI