Fachlehrgänge versus FMA Ausbildung

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    • Fachlehrgänge versus FMA Ausbildung

      Hallo zusammen,

      Wie wird in Zukunft die Fachkundeausbildungen 1 bis 3 gegenüber der Ausbildung zur FMA geregelt?

      Wird es eine sogenannte "Gleichstellung" geben, oder gibt es schon eine andere gedankliche Lösung dazu.

      Wer trägt später im "juristischen" Sinne die Verantwortung im Bezug der Ausbildungsunterschiede für die MP Aufbereitung?

      Sind Mitarbeiter die die Ausbildung zur FMA abgeschlossen haben den Mitarbeitern mit Fachlehrgängen weisungsbefugt?


      Es wäre für die Mitarbeiter mit Fachkundezertifikaten vielleicht gut zu wissen wie deren Stellung in Zukunft geregelt ist!

      MFG
      THI
    • Hallo THI, im Kontext Ihrer Anfrage dazu eine kleine Hilfestellung. Die von Ihnen angesprochene "Gleichstellung" ist nicht Gegenstand der Qualifikationsebenen in den Schulungsinhalten der einzelnen Bildungsträger. Hier ist grundsätzlich die "Aufbauorgansation" Ihrer Gesundheitseinrichtung wichtig, um nachfolgend in der "Ablauforganisation" in einer "Stellenbeschreibung" die Aufgaben der Mitarbeiter klar zu regeln.

      Zu Ihrer Frage der Verantwortung im "juristischen" Sinne gilt es auch im Bezug der Ausbildungsunterschiede für die MP Aufbereitung zu beachten, dass grundsätzlich der Betreiber der Gesundheitseinrichtung die Verantwortung zur sicheren Aufbereitung von Medizinprodukten hat. Er kann dem Personal nur die sogenannte "Durchführungsverantwortung" zur Aufbereitung auferlegen.

      Ihre letzte Frage zur "Weisungsbefugnis" wird ebenfalls nicht von unterschiedlichen Peronalqualifaktionen der "Sachkunde" und der "FMA Ausbildung"erfasst, sondern auch hier gilt die es, im Sinne der Organisationslehre die "Ablauforgansation" im Kontext einer Stellenbeschreibung die Organisation festzulegen, welche Führungsqualifikationen und daraus rresultierend, welche Weisungsbefugnis der Stelleninhaber hat.

      In der Gesamtbetrachtung Ihrer wichtigen Fragen ist ein alleiniger Rückgriff auf etwaige Schulungsinhalte nicht ausreichend, sondern der Arbeitsvertrag regelt die Fragen zu personenspezifischen Aufgaben.

      Freundliche Grüße aus dem Land zwischen den Meeren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von dasbesteimnorden ()

    • Hallo THI,

      auf der Seite der DGSV gibt es zu dem Thema Personalqualifikation von RA Dr. Jäkel eine Rechtliche Stellungnahme zu den Auswirkungen der MPBetreibV 2017 zur erforderlichen Qualifikation des Personals. Personalqualifikation

      Verantwortlich für die Ausbildung ist aber immer der Arbeitgeber, auch auf die Weisungsbefugnis von Mitarbeitern gegenüber anderen Mitarbeitern.

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Zusammen,

      das beantwortet meine Frage nicht!

      Der Arbeitgeber wird der Person die Verantwortung übertragen, die er für geeignet hält, übertragen.

      Wer wird das wohl sein?!

      Es gibt doch wohl eine Diskrepanz zwischen 200 Stunden Unterricht und einer drei Jährigen Ausbildung, oder?

      Soll es in Zukunft eine Anerkennung der Fachkundigen mit mehrjähriger Berufserfahrung geben?

      MFG
      THI
    • Neu

      @'dasbesteimnorden sie haben viel geschrieben aber leider nichts gesagt, bzw. die Frage nicht beantwortet!
      Die Frage lautet ob jemand mit Fachkundelehrgängen dem FMA gleichgestellt ist? Das heißt, ist ein Sterilisationsassistent mit 6 Jahren Berufserfahrung auch ein FMA oder nicht? Hier geht es auch um Zukunftsängste. Werden in Zukunft eventuell nur noch FMA‘s eingestellt weil das ja eine Berufsausbildung ist und der/die Lehrgänge FK1 und 2 null und nichtig sind? Und wie sieht das mit der Bezahlung aus? Bekommen FMA‘s mehr?
    • Neu

      Moin,
      ich glaube die gestandenen MA in unseren Abteilungen brauchen keine Angst in der Zukunft haben, denn es müssen ja erstmal FMA
      auf dem Markt sein, < Bekanntlich macht eine Schwalbe ja auch noch keinen Sommer >.
      Und die paar die ihre Ausbildung eventuell abschließen liegen im Vergleich zu den gestandenen MA unter 1% und das Berufsbild
      muss erstmal Deutschlandweit anerkannt sein.
      Ein gestandener MA mit Lehrgängen 1 und 2 sowie praktischer Erfahrung ist einem FMA frisch von der Schule immer überlegen,
      ich habe schon viele Quereinsteiger eingestellt und arbeite mit gerne zusammen auch wenn sie nur die Lehrgänge haben.

      Lupus
    • Neu

      Hallo zsvalupus,

      gerade für die jetzt "gestandene Mitarbeiter" wäre es interessant, das mal dargelegt zu bekommen.

      Bevor die Fachweiterbildung für "OP" eingeführt wurde war jeder der am OP-Tisch gestanden hat, OP-Pflegeperson.
      Als es immer mehr Pflegekräfte die Fachweiterbildung erfolgreich absolviert hatten, kam immer mehr die Frage der Vergütung und somit auch die
      der Fachkompetenz auf.

      Das selbe wird in naher Zukunft auch in unserem Bereich kommen!!!

      Deshalb die "FRAGE" wie soll die "KOMPETENZ" später mal geregelt werden.

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass die DGSV nicht darüber nachgedacht hat.

      MFG
      THI
    • Neu

      Moin THI,

      ich freue mich immer wenn es in diesem Job noch Idealisten gibt. Die DGSV hat sich bestimmt Gedanken
      gemacht aber .......
      Die Entscheidung liegt aber nicht bei der DGSV sondern bei den Betreibern der KH und somit FMA ein
      weiteres Produkt aus der Reihe OTA,CTA ,ATA usw..
      Schaun wir uns doch mal die ebend aufgezählten Gruppen an, wie sind dort die Komptenzen geregelt.
      Die Fachschwestern führen den Laden die TA unterstützen und dann regelt es jedes Bundesland noch
      extra.
      Und zu Schluss die " gestandenen Mitarbeiter " haben Arbeitsverträge und somit auch Rechte.

      Lupus