Zukunft

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    • Hallo Andrea,

      das Thema ist höchst spannend und beinhaltet dann ja auch das brisante Thema der Herstellerangaben. Haben wir ja schon zur Genüge diskutiert (?). Muss mich erst einmal einlesen was dadurch alles berührt wird, MPG, MPBetreibV und was noch?

      Wer ist Hersteller, siehe oben. Materialverträglichkeit. Einsatz im sterilen oder unsterilen Zustand?

      Fragen über Fragen. Ich mache mich schlau und werde dann meine Meinung dazu äußern. Vielleicht haben andere auch interessante Meinungen dazu. Meine Kolleginnen und Kollegen.

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Andrea,

      Da gebe ich dir recht dass es wichtig ist immer einen Blick dafür zu haben was die Zukunft bringen kann. Nur so können wir um Vorfeld abschätzen was zu tun ist.

      Das Thema Organe aus dem Drucker ist ganz schön spannend und wirft viele Fragen auf. Die azch schon heute von uns zu bearbeiten sind. Nämlich unter anderem die Verständlichkeit von Herstellerangaben und vom Hersteller bestätigte und validierte aufbereitungsverfahren. Und das wird mit Organen aus dem Drucker nicht leichter.

      Darum immer am Ball bleiben und due Zukunft nicht aus dem Auge verlieren.

      LG Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Mr.Q

      es wäre sehr fatal wenn diese, auf den jeweiligen Patienten extra angefertigten Implantate in einer ZSVA aufbereitet würden.

      Die Diskussion "Implantate" in einer ZSVA / AEMP aufzubereiten sollte heute eigentlich Geschichte sein!

      Es gibt Firmen die sogar fälschlich geöffnete Implantate zurück nehmen und einen sterilen Ersatz liefern.

      Wer solche spezielle Implantate herstellt, der sollte diese auch ausschließlich "steril" anbieten.

      MFG
      THI
    • Hallo THI,

      da gebe ich dir vollkommen recht. Meiner Meinung nach sollten alle Implantate steril angeliefert werden und wenn ein Implantat ausgepackt wurde dann muss es verworfen werden oder wie du schreibst aus Kulanz von der Firma ausgetauscht werden. Dem ist aber leider in der Realität nicht so. Wenn ich da nur die ganzen Schraubenracks sehe wird mir übel.

      Und ich hoffe dass Firmen die solche speziellen, auf den Patienten zugeschnittenen, Implantate herstellen diese auch steril anbieten müssen.

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Mr.Q

      wir haben alle Implantate auf sterile vom Werk gelieferte Artikel umgestellt.

      Implantate aufzubereiten ist mit den Mitteln einer ZSVA /AEMP nicht ohne Restrisiko möglich,

      Es sei den, es wird jedesmal nach der Reinigung im RDG das Implantat unter dem Mikroskop auf Beschädigung geprüft und ein Endotoxin - Test durchgeführt.

      Ist das nicht der Fall hat das Institut eine sehr offene Flanke, wenn es zu einem Vorfall nach einer Operation kommt.

      MFG

      THI
    • Hallo THI,

      anbei ein Link zu dem Thema Implantate selber hergestellt. Ich sehe da eine üble Welle auf die Krankenhäuser bzw. die ZSVA zukommen.

      Krankenhaus Tirschenreuth fertigt Hüften mit 3D-Drucker

      Denn wenn die Krankenhäuser in Zukunft selber die Implantate herstellen wollen sind sie Hersteller nach dem Medizinproduktegesetz und der Medizinproduktebetreiberverordnung. Und wer macht die Implantate steril???

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Mr.Q,

      der Hersteller selbst wenn es ein Krankenhaus sein sollte hat sehr hohe Auflagen diese dann auch freizugeben.

      Wenn es dann so weit ist muss der Hersteller auch die Aufbereitung darlegen.

      Häufig werden solche Implantate Strahlensterilisiert, und das wird für einige ZSVA/AEMP sehr problematisch bis nicht durchführbar sein.

      Ich werde das mal abwarten, und dann darauf versuchen zu reagieren!

      MFG
      THI
    • Hallo THI,

      ich weiß nicht ob ein Implantat aus dem 3D-Drucker erst noch zu einer Firma zum Strahlensterilisieren gebracht wird. Ich denke da wird von seiten der Klinik der Druck auf die ZSVA kommen das im Haus zu sterilisieren. Und da möchte ich schon vorbereitet sein ob das überhaupt machbar ist. Ansonsten kommt der CA oder die Klinikleitung und sagt dass das gemacht werden muss. Und dann muss man Ihnen aber auch gleich sagen dass das nicht so einfach ist. Am besten ist es schon das Thema zu diskutieren bevor überhaupt so etwas im eigenen Haus gemacht wird.

      Und wenn alles geklärt ist dann kann ich auch entscheiden ob das gemacht werden soll oder nicht. Denn dann kann ich 100%-ig darlegen ob die ZSVA das kann oder nicht.

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Mr.Q,

      ein Chefarzt ist gar nicht befugt "Weisungen" an das ZSVA Personal zu geben!

      Die Geschäftsführungen wären sehr Dumm gegen das MPG oder MPBetrV. zu verstoßen.

      Wie gesagt bis ein Implantat freigegeben wird muss der Hersteller (wer das auch immer sein mag) einige Hürden nehmen, damit es eingesetzt werden darf.

      Wie wir alle wissen, gehört dazu eine plausible Aufbereitungsanleitung, wenn die vorliegt, und auch nur dann kann ein MP aufbereitet werden.

      Erst danach entscheidet die ZSVA Leitung (Risikobeurteilung) ob das Implantat mit den eigenen zur Zeit verfügbaren Mitteln der ZSVA überhaupt aufbereitbar (Reinigung und Sterilisation) ist!

      Außerdem darf man gespannt sein, was die Wirtschaft dazu sagen wird wenn Implantate hausintern produziert werden.

      Da wird bestimmt irgendeine Norm sehr zügig die Produktionsmodalitäten regeln wollen.

      Also abwarten und hoffen, dass das wie vieles andere auch akademisch geregelt wird!!??!!!

      MFG
      THI
    • Hallo THI,

      ich gebe dir recht in dem was du schreibst, aber wie es in der Realität aussieht wenn es drauf ankommt da habe ich so meine Bedenken.

      Es gibt ja offiziell auch keine Vorteilnahme. Und wenn man dann sieht was alles geht. Wollen wir hoffen dass es bald klare Regelungen zu hausintern hergestellten Implantaten gibt.

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Mr.Q,

      das ist genau dass was ich meine, Gesetze, Normen und Richtlinien begleiten unsere Tätigkeiten.

      Aber, wer hält sich daran?

      Wenn ich Leih-Sets bekomme oder neue Artikel (Medizinprodukte) so mache ich immer wieder die Erfahrung, dass die Hersteller und deren Außendienstmitarbeiter
      nur den Weg in den OP kennen.

      Alles muss man erst einfordern, und das Anno 2018.

      Oftmals hört man zur Reinigung und Desinfektion "Das Instrument ist bei "uns" (Hersteller) validiert worden" das ist ein Satz, wenn der Montags fällt, ist die Woche gelaufen.

      Ich hoffe das die Hersteller und deren Außendienstmitarbeiter was Schulungen für die ZSVA/AEMP Mitarbeiter bei neuen oder auch Leih - Instrumenten angeht mehr in die Pflicht genommen werden.

      MFG

      THI
    • Hallo Lupus,

      es geht hier nicht darum von 3D Druckern zu träumen. Das Thema wird sich in den nächsten Jahren verstärkt in den Kliniken breit machen. Da bin ich davon überzeugt. Und dann sollten wir als Aufbereiter auch eine Antwort dazu haben. Ich habe keine Lust von der Klinikleitung vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden und dann nix dazu sagen zu können.

      Und das heißt ja auch nicht dass man sich nicht um die Realität in den kleinen bzw. auch großen Häusern kümmert. Nur kann ich keine Probleme für andere ZSVA/AEMP in die Diskussion bringen. Denn diese Probleme müssen auch von den Kollegen/Kolleginnen angesprochen werden die sie haben. Wenn ich mir die Diskussion hier im Forum ansehe dann sind es fast immer die gleichen Personen die Fragen stellen bzw. sich an der Diskussion beteiligen. Um das ganze auszuweiten wäre es auch wichtig die Meinung oder Probleme der nicht beteiligten zu erfahren. Das stelle ich mir zumindest unter einem Forum vor.

      Vielleicht ändert sich das ja in der Zukunft. Ich würde mich sehr darüber freuen. :thumbsup:

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Mr.Q

      unter dieser Adresse gibt es einen kleinen Einblick was so in Frage kommen könnte.

      medfab.de/2015/09/sterilisatio…fertigte-medizinprodukte/


      Vielleicht kann man den 3D Drucker ja auf 134° aufheizen, dann könnte der Operateur der daneben stehen sollte, mit Mutters Offenhandschuhe sofort das Implantat einsetzen. :D

      Das ist doch wie immer, zuerst ist das Huhn da und dann das Ei. 8o

      Das ist doch nur für große Zentren interessant die das Equipmentauch bezahlen können.

      Ich denke, wenn das Akut wird, werden RKI und auch DGSV Empfehlungen herausgeben.

      Das was Lupus schreibt kann ich nur unterschreiben, aber es wäre wie du schon schreibst gut wenn mehr ZSVA /AEMP Beschäftigte hier mitmachen würden.

      MFG
      THI
    • Hallo THI,

      vielen Dank für den Link. Da steht einiges Interessantes zu dem Thema drin. Vor allem auch dass die Aufbereitung bzw. Sterilisation vor Ort festgelegt ist. Und wenn da etwas sterilisiert werden soll muss man schauen ob das mit den vor Ort gegebenen Verfahren machbar ist.

      Und genau da beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn wer von den Ärzten bzw. Klinikleitungen weiß da schon Bescheid. Oder es interessiert sie erst einmal nicht. Ist ja nicht Ihr Problem. Und deshalb müssen wir uns früh darüber informieren was mit unserem Maschinenpark geht und was nicht. Denn wenn das ganze da ist können wir nicht entsprechend Argumentieren bzw. eine Klinikleitung auch über evtl. notwendige Investitionen für den Maschinenpark informieren. Und zusätzliche Maschinen bauen sich nicht von heute auf morgen auf.

      Auch wenn es momentan noch so aussieht als wenn sich das Equipment nur große Kliniken leisen können wird es meiner Meinung nach über kurz (?) oder lang dahin gehen dass sich die Preise nach unten entwickeln und es dann auch für kleinere Kliniken interessant wird.

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^