Sterilisationscontainer

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    • Hallo zusammen,

      wie kommen die Sterilisationscontainer zurück in den Packbereich? Etwa entgegen der Einbahnstraße? Ist ein Container der im OP geöffnet wurde nicht auch als kontaminiert zu betrachten, denn es ist doch so dass alles was im OP ist als kontaminiert gilt und auch die Gerätschaften bei einem OP-Wechsel wischdesinfiziert werden müssen: Daher stellt sich für mich diese Frage gar nicht. Außerdem gibt es für alles was aus der ZSVA/AEMP zum OP raus geht nur einen Weg und der ist immer im Kreislauf. Siehe auch Kreislauf-Diagramm Medizinprodukteaufbereitung auf der Homepage der DGSV. Es geht kein Teil, auch nicht ein leerer Container vom OP direkt zurück in den Packbereich der ZSVA/AEMP. Die Container werden immer zusammen mit den Instrumenten zur Reinigung geschickt. Beachte auch vermeiden von Kreuzkontamination.

      Soweit ich weiß gibt es da nichts schriftliches. Aber wenn man eine Risikoanalyse darüber macht gibt es sowieso nur einen Weg und der ist von der Anwendung immer nach vorne bis zur nächsten Anwendung, wie in einem Kreisverkehr. Nur vorwärts nie zurück.

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Jürgen,

      bei uns findet die Entsorgung im Instrumentencontainer statt.

      Das bedeutet für uns wir reinigen alle Container und Deckel im RDG.

      Die eigene Risikoanalyse macht diesen Prozess notwendig.

      So wie es Mr.Q es schon ausgeführt hat.

      Das durchreichen der eventuell nicht kontaminierten Container könnte eine Infektionsquelle für die Mitarbeiter auf der reinen Seite der ZSVA sein!

      MFG
      THI
    • Hallo zusammen

      Niemand kann wirklich dafür garantieren, dass der Container nicht doch mit kontaminierten Medizinprodukten oder Handschuhe in Kontakt kommt. Und unser OP entsorgt über einen Aufzug direkt in die unreine Seite. Deshalb betrachten wir auch "sauber" aussehende Container und Deckel als kontaminiert und jagen sie durch das RDG. Meiner Meinung nach sollten im Sinne einer effizienten Risikominimierung "Bypass-Systeme", bei denen "saubere" Container ohne Reinigung und Desinfektion in den reinen Bereich gelangen, endgültig der Vergangenheit angehören.

      In dem Sinne, bleibt sauber :thumbup:
      G. Abele
    • Hallo zusammen,

      ich kann das was THI und G. Abele geschrieben haben nur voll unterstützen. Meine Meinung dazu steht weiter oben.

      Eine Aufbereitung findet immer nur in einer Richtung statt. Wie in einer Einbahnstraße. Um Kreuzkontaminationen zu vermeiden und die Sicherheit der Beschäftigten zu sichern.

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Es ist ja immer eine Frage, wie es die einzelne Organisation bzw. der einzelne Betrieb festlegt.
      Selbstverständlich läuft der Aufbereitungskreislauf im Einbahnablauf und dürfte in den meisten AEMP oder ZSVA auch so beschrieben sein.
      In einem Objekt haben wir gemeinsam mit der OP-Pflege einen Standard, dass Sterilgutcontainer, die geöffnet und entsorgt werden bevor der Patient im Saal ist, manuell aufbereitet werden können. Diese werden separat in einem separaten Wagen in die ZSVA auf die unreine Seite gebracht, werden in unserer Software erfasst und durchlaufen den Instrumentenkreislauf komplett, nur mit dem Unterschied, dass hier eine manuelle Reinigung und Desinfektion nach Standard erfolgen kann.
      Unser Containerprogramm läuft 40 Minuten und bei mehreren TEP-Wechseln übersteigt das einfach die Kapazität unserer RDG.
      Bei diesen Containern von einer Kontaminationsgefahr für unser Personal zu sprechen halte ich für übertrieben, denn auch im OP-Bereich finden Händehygiene und andere basishygienische Maßnahmen Anwendung.
      Wichtig ist natürlich, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Festlegungen kennen und nicht jede/r kreativ ihr/sein eigenes Ding macht ;)

      Viele liebe Grüße
      MaSch
    • Hallo MaSCH,

      da bin ich voll bei dir was du schreibst. Wichtig ist dass es geregelt ist und sich alle daran halten und kein Container ohne Aufbereitung, maschinell oder manuell, in den Packbereich kommt. Und wenn das ganze noch durch die Klinikhygiene abgesegnet ist dann ist doch alles in Butter. ^^

      Gefährlich wird es nur wenn Wildwuchs betrieben wird. :thumbdown:

      Das geht meiner Meinung nach gar nicht.

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo zusammen,

      Absprachen finde ich ja gut, aber jeder von uns weiß auch wie unsicher deren Einhaltung ist!

      Halten sich sich wirklich alle 100% an die Verfahrens- und Arbeitsanweisungen?

      Wo Menschen arbeiten, ist es notwendig das Verhalten der Personen zu überprüfen.

      Wer hat permanent die Zeit dieses zu prüfen?

      Eine Risikoanalyse würde mich dazu leiten, die Container doch alle im RDG zu reinigen und zu desinfizieren.

      Werden den die manuell desinfizierten Container mit VE - Wasser abgespült, um die Restchemie zu entfernen?

      MFG
      THI