Aufbereitung Primus Atemsystem

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    • Hallo Sylvia,

      hat er auch gesagt wie das Restwasser, was in dem Mittelteil mit den Ventilen immer zurück bleibt trocken zu bekommen ist?

      Drückt man nach der Reinigung im RDG auf die Silikonventile des Aluminium - Innenteils kam bisher immer ca. 1 bis 2 ml Restwasser heraus, etwa Restchemie??

      Auch die Kunststoffteile des Primus lassen sich schwer trocknen im RDG , in den einzelnen Bereichen der schwarzen Hinterwandbleibt Wasser stehen.

      Also ideal ist etwas anderes!

      MFG
      THI
    • Hallo zusammen,

      momentan geht es mir hier ein bisschen drunter und drüber bei den Antworten.

      Kritisch B oder semikritisch B, Sterilisation ja oder nein, doch nur desinfiziert und und und ....

      Klar ist zunächst einmal dass ein MP durch den Betreiber einzustufen ist. Das macht er anhand des MP, der Vorgaben des Herstellers, der Beschaffenheit und der Klinikhygiene.
      Sollte es nicht hundertprozentig klar einzustufen sein, z.B. steht die Entscheidung zwischen zwei Einstufungskriterien dann ist das MP der höheren (kritischeren) Risikostufe zuzuordnen ( Quelle: Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten KRINKO/BfArM).

      Im Falle der Einstufung des MP in die entsprechende Risikostufe entscheidet sich dann auch das weitere Vorgehen bei der Reinigung und der Sterilisation. Siehe hierzu auch das Flussdiagramm der DGSV zur Einstufung von Medizinprodukten

      In den Herstellerangaben sind Angaben zur Reinigung und Sterilisation gegeben. Bei den Kreisteilen soll eine maschinelle Reinigung mit einem milden alkalischen oder ph-neutralen Reinigungsmittel erfolgen. Der Hersteller gibt auch an welche Mittel er getestet hat.

      Nach der maschinellen Reinigung und Desinfektion muss zum vollständigen Trocknen des Beatmungsgerätes eine Heißdampfsterilisation durchgeführt werden. Also erst mal Sterilisieren zum Trocknen. Danach muss man dann das Kreisteil weiter aufbereiten wie es laut Risikostufe eingruppiert ist oder wie es durch die Klinikhygiene frei gegeben ist.
      Das heißt, das ein Kreisteil auch demontiert an den Anwender gegeben werden kann. Das regelt die Klinik selber.

      Zum Thema Restchemie kann ich nur sagen dass es sinnvoll ist das Restwasser darauf untersuchen zu lassen. Und dann festlegen wie das Vorgehen in Zukunft ist.

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Zusammen,

      MEINE MEINUNG!

      wer sich das Kreissystem genauer ansieht und eine kritische Risikobeurteilung vornimmt, dürfte diesen Artikel so nicht aufbereiten.

      Wer weiß denn wie es in der Kammer die durch Ventile verschlossen ist und wo Restflüssigkeit nur durch drücken der Ventile austritt innen aussieht?

      Sind Belege wie Biofilm vorhanden?

      Herstellerangaben sind das eine, eigene Risikobeurteilungen das andere.

      Wie oben geschrieben, das ist meine Meinung!

      MFG
      THI
    • Hallo zusammen,

      wenn ich zu der Feststellung komme dass ein MP nicht aufzubereiten ist dann muss ich die Aufbereitung auch ablehnen. Und das muss ich dann auch vertreten bzw. nachweisbar mit der Klinikhygiene und externen Gutachten nachweisen. Und wenn klar hervorgeht dass Patienten dadurch gefährdet werden können darf ich es sowieso nicht aufbereiten. Ansonsten mache ich mich strafbar.

      Oder wie seht ihr das!

      Mr.Q
      Mach Dampf ^^
    • Hallo Zusammen,

      sehe ich auch so!

      Deshalb bereiten wir diesen Artikel so nicht auf!

      Erst wenn die eventuellen Biofilmfrage gelöst- und der Bereich für mich einsehbar wäre würde ich die Aufbereitung durchführen.

      Und das muss oder sollte nicht das Problem der Klinik sein, sondern das des Herstellers!!

      Das ist meine Einstellung dazu.

      MFG
      THI